Weitere Wirkungen
Interessante, neuere Untersuchungen gibt es über die tumorhemmende Aktivität der alpinia-spezifischen Scharfstoffe (Arylheptanoide): das für die Tumorbildung verantwortliche Enzym Proteinkinase C wird eindeutig gehemmt, und auch die Aktivierung des krebsauslösenden Eppstein-Barr-Virus wird gebremst. Inwieweit diese Wirkungen von klinischer Relevanz sind, ist allerdings noch unsicher.
Die entzündungshemmenden Wirkungen des Alpinia-Rhizoms können auch zur unterstützenden Behandlung rheumatischer Erkrankungen genutzt werden.
Schon die Seeleute des späten Mittelalters nutzten die Alpinia gegen die Seekrankheit. Die Erfahrungen mit den antiemetischen (Verhinderung von Übelkeit und Erbrechen) Eigenschaften des nahe verwandten Ingwers stützen die These, dass auch Alpinia gegen Reisekrankheit und andere Formen der Übelkeit wirksam ist.
Alpinia kann gegen Reisekrankheit und andere Formen der Übelkeit helfen
Alpinia kann als auswurfförderndes Mittel bei Atemwegsinfektionen, zähfließendem, festsitzendem Schleim gelten.